09. August 2017

Terre des hommes startet Kampagne #stopptwaffenexporte

Das Kinderhilfswerk terre des hommes fordert zur Bundestagswahl eine restriktivere Waffenexportpolitik: Schätzungen zufolge stirbt alle 14 Minuten auf der Welt ein Mensch durch eine deutsche Waffe. "Mit der aktuell gestarteten Kampagne »Stoppt Waffenexporte«  zeigen wir Verantwortlichkeiten auf. Uns alarmiert die massive Zunahme von Exportgenehmigungen für Kleinwaffen, deren Wert laut Rüstungsexportbericht der Bundesregierung 2016 von 32 auf 47 Millionen Euro gestiegen ist.", betont terre des hommes-Vorstandssprecher Jörg Angerstein. Die Steigerung bei der Ausfuhr von Kleinwaffen um fast 50 Prozent sei ein politischer Skandal, gerade mit Blick auf Kindersoldaten, so Jörg Angerstein. 

Die von Super an der Spree entwickelte Digitalkampagne inszeniert die Forderung von terre des homes unmissverständlich. "Kurze Videosequenzen kommunizieren die Folgen deutscher Waffenexporte schnell und eindeutig. Die illustrative Umsetzung und die plakativen Kampagnenfarben garantieren neben einem modernen Look vor allem eine hohe Aufmerksamkeit. Schließlich ist nichts geringeres unser Ziel, als für ein Umdenken beim Thema Waffenenxporte aus Deutschland zu sensibilisieren.", erläutert Stefan Trabant, Kreativ-Geschäftsführer bei Super an der Spree. Super verantwortet neben der kompletten kreativen Umsetzung die strategische Distribution. "Die Kampagne wird ausschließlich digital ausgespielt.", betont Carola Salau, Campaigning-Beraterin bei Super. "Neben der eigenen Landingpage »Stoppt Waffenexporte«  setzen wir auf eine organische Verbreitung der thematischen Video-Clips und erhöhen die Reichweite gezielt durch sponsored posts bei jüngeren, politisch Interessierten.", erläutert Carola Salau die Kanalstrategie der Kampagne.

Zum Kampagnen-Case

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